Zuallererst wünsche ich heute allen Lesern einen schönen dritten Advent. Mensch, nicht mehr lange und es ist Weihnachten.
Aber naja, dazu ein andermal mehr. heute habe ich mal wieder einen kleinen Text ausgegraben, der jetzt bestimmt auch schon seine 4-5 Jahre auf dem Buckel hat. Ich hatte den schon fast kommplett vergessen. Da ich allerdings beim lesen ziemlich schmunzeln musste, dachte ich mir, das wäre doch mal wieder etwas um es mit der Welt zu teilen.
Tut mir leid das ich sooft ‘Gedanken’ schreibe. Aber der Text hat mir so ganz gut gefallen wie er ist, daher wollte ich ihn nicht ändern.
Von daher wünsche ich nun viel Spaß mit ‘Philosphischen Bockmist’.
Eure DariaLuna
Wie erbärmlich der Versuch literarischer Ergüsse zu Papier zu bringen wenn im eigenen Kopf nur leere herrscht. Oder vielleicht ist es gar nicht leer. Vielleicht herrscht nur so ein großes Chaos, das die Gedanken sich nicht mehr bewegen können. Sie werden einfach erbarmungslos aneinander gepresst und können nicht mehr atmen. Ob sie dann wohl ersticken?
Es ist äusserst interessant welche Wege die Gedanken nehmen wenn sie keinen Sinn haben. Wenn man lediglich Schund schreibt… So wie jetzt. Und doch, irgendwie ist es interessant. Also die erstickenden Gedanken. Ob sie dann wohl sterben?
Und was passiert dann mit den Leichen? Ich meine, es sind ja schliesslich Gedanken. Lösen sie sich einfach auf, oder fangen sie an, zwischen den andern langsam erstickenden Gedanken zu vermodern.
Ein interessanter Gedanke. Demnach hab ich ein moderndes Massengrab in meinem Kopf. Tendenz der Toten: Steigend! Ein riesiges fauliges Abfallloch. Da fragt man sich doch wie man da noch einen klaren Gedanken fassen kann?
Ist das dann überhaupt noch möglich? Oder schafft es der Mensch mit seinem sinnlosen Streben nach klarem Denken, die letzten sinnvollen Gedanken in diesem Friedhof zu versenken?
Denn, wie sollen klare, sinnvolle, gut durchstrukturierte Gedanken in diesem Schlachtfeld, dieser winzigen, mit Leichen voll gestopften Grabkammer, lange genug überlegen um wirklich gedacht zu werden? Um zur Idee zu werden? Zur Handlung? Oder einfach gesagt: Realität?
Und, was noch ganz wichtig ist: Irgendwann, ist der Kopf, die Kammer, das Loch, der Friedhof, egal wie man es nennt, irgendwann sind die voll. Dann ist kein Platz mehr. Nicht ein bisschen. Was dann? Da wäre doch interessant zu wissen, wo genau die Gedanken im Menschlichen Schädel sterben.
Also, nur um sicher zu gehen das einem die verfaulten Überreste nicht irgendwann zu den Ohren herausquellen. Weil, Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so angenehm wäre…
Obwohl, vielleicht ist das, was hier gerade entsteht, so was wie ein Ablassventil für tote Gedanken. Ein weg damit auch die vielen toten Gedanken einen Weg in diese Welt finden. Demnach sind das hier nicht nur kranke, nein es sind tote Gedanken.
Wenn ich jetzt anfange von diesem Zeug als Zombies zu reden, dann ist das glaub ich leicht am Thema vorbei. Womit wir bei der Frage angelangt wären: Was ist Thema?
Nach einigen interessanten Einwürfen, hab ich jetzt zwar kein Thema, aber ich hab mir einen Weg durch den Friedhof in meinem Schädel gegraben, der mich zu Frage führt: Wer sagt, das Gedanken ein Produkt von uns sind?
Ich meine demnach sind wirklich alle Menschen verrückt, den wir hören auf kleine, oftmals recht paranoide Stimmen in unseren Köpfen. Ich meine, wer sagt den, dass diese Stimmen wirklich von uns sind? Was wenn irgendwo jemand oder etwas sitzt das uns diese Sachen einflüstert?
Ich will jetzt nicht von übermächtigen Wesen anfangen, das wäre Schwachsinn.
